YomHaShoa

YomHaShoa, der Tag des Gedenkens an den Holocaust und den jüdischen Widerstand, ist ein Nationalfeiertag in Israel.

„Zur Eröffnungszeremonie am Vorabend des Jom haScho’a werden üblicherweise sechs Fackeln entzündet, die symbolisch für die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocaust stehen. Der Morgen beginnt mit Gedenkveranstaltungen in Yad Vashem. Im gesamten Land heulen um 10 Uhr für zwei Minuten die Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und normalerweise auch alle anderen Fahrzeuge halten an, die meisten Passanten bleiben schweigend stehen. Zu Füßen der sechs Fackeln in Yad Vashem werden Kränze von Vertretern verschiedener Institutionen und Gruppen Überlebender niedergelegt.

Während Jom haScho’a sind sehr viele öffentliche Einrichtungen in Israel geschlossen, im Fernsehen und Radio laufen keine Unterhaltungssendungen, sondern Trauermusik oder Dokumentationen zum Holocaust. Alle Fahnen wehen auf halbmast. Bei Gedenkveranstaltungen wird das Gebet El male rachamim vorgetragen.“ (Zitat: Wikipedia)

Das Datum ist der 27. Nissan nach dem jüdischen Kalender und damit in unserem Kalender flexibel. Dieses Jahr fiel er auf den 21. April.

Und dieses Jahr war natürlich alles anders. Keine Großveranstaltungen, alle Veranstaltungen und Gedenkfeiern nur online. Und keine Treffen in den Sozialclubs, in denen sich Holocaust-Überlebende treffen, austauschen und unterstützen können. Gehören doch ausgerechnet sie zur Corona-Risikogruppe.

Ein virtuelles Shoa-Memorial

So hat sich auch Mendy Cahan in Yung Yiddish Tel Aviv darauf eingestellt, und ein virtuelles Shoa-Memorial veranstaltet – ohne Gäste und ohne Publikum.

 

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