Kol Colé beim internationalen sephardischen Festival in Córdoba

Regen hatte es laut Veranstalter in den 17 Jahren seit Beginn des Festivals noch nie gegeben und war auch nicht vorgesehen. Weder Bühne noch Technik waren überdacht. Da muss erst eine Gruppe aus Köln anreisen – pünktlich zum Soundcheck kamen ein paar leicht Schauer und wir mußten abbrechen. Die Alternative zu der wunderschönen Bühne im botanischen Garten wäre die nebenan liegende, etwas muffige Halle gewesen. Zum Glück fiel um 20:30 die Entscheidung, dass das jetzt der letzte Schauer war, und so war es dann auch, so dass das Konzert püntklich um 22:00 draußen beginnen konnte.

Circa 100 Zuschauer hatten sich eingefunden. Wir haben eine Mischung aus sephardischer und Klezmermusik gespielt und es war unser zweiter Auftritt mit Hesen Kanjo am Kanun (s.a. Kol Colé, ein jüdisch-christliches-muslimisches Quartett).

Ich hatte etwas zu kämpfen mit einem geliehenen, mir ungewohnten Akkordeon, eingekeilt zwischen zwei Mikros, die ich nicht berühren durfte, Igors Clipmikro an der Geige fing bei jeder falschen Bewegung an zu pfeifen, da die Monitore hinter uns standen und die unselige Kombination aus Noten und Wind bei Open Air Konzerten ist ja bekannt – aber trotz dieser kleinen technischen Schwierigkeiten war es ein wunderbares Konzert mit einem begeisterten Publikum. Und eine große Ehre für uns, bei diesem hochkarätigen Festival spielen zu dürfen.

 

Fotos: Ulrich Popp, Christian Wirmer

Da nächste Konzert in dieser Besetzung findet dann wieder in Köln statt, beim Edelweißpiratenfestival am 8. Juli im Friedenspark.

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