Kol colé beim Purimfest

Purim

Purim geht zurück auf das Buch Ester. Haman, der Großwesir des persischen Königs Ahaschwerosch (Xerxes I.) fühlte sich durch den Juden Mordechai beleidigt und plante, alle Juden des Reiches umzubringen. Nur durch das Eingreifen der Königin Ester konnten die Juden gerettet werden.

Dieses Ereignis wird am 14. / 15. Adar des jüdischen Kalenders gefeiert – dieses Jahr fiel es auf den 24. März, also mitten in die Passionszeit. In der Regel liegen aber Purim und Karneval dicht beieinander und haben auch viele Ähnlichkeiten: an Purim verkleiden sich Kinder und Erwachsene, es wird gegessen und getrunken – dazu sagten die jüdischen Gelehrten: „Jeder muss so viel Wein trinken, bis er nicht mehr unterscheiden kann zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gelobt sei Mordechai‘“.

Außerdem wird das Buch Ester verlesen und es gibt Purimspiele – z.B. als Kindertheater. Dabei wird jedesmal, wenn der Name „Haman“ fällt, laut gerasselt, geklopft und „Buh“ gerufen.

Mit Kol colé haben wir dieses Jahr auf einigen Purimfeiern gespielt, hier eine Tanzscene in der jüdischen Gemeinde Limburg am 27. März:


Purim-Puppenspiel

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Jüdische Gemeinde Delmenhorst, 28.03.2016 (Fotos: Andrea Döhrer)

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