Di Meydelekh im Kulturhaus Zach

Es war das mittlerweile 5. Jahreskonzert, das Steffi mit ihrer Musikschulgruppe „Di Meydelekh“ und ihrem VHS-Chor gab – bisher immer im Schloss Hückeswagen, diesmal zum ersten Mal im Kulturhaus Zach.

Video: Aufnahme: Detlef Horn, Schnitt und Ton: Daniel Marsch

Die Bergische Morgenpost schrieb dazu:

„Seitdem die Hückeswagenerin Stefanie Hölzle als Dozentin an der Musikschule arbeitet, wird das instrumentale und vokale Angebot um die Besonderheit der Klezmer-Klänge bereichert. Dabei wird bevorzugt im Ensemble die Breite der jiddischen Musik aus dem südost- und osteuropäischen Raum gepflegt. Wie bereits in früheren Konzerten erkennbar war, ist das aus dem Unterricht hervor gegangene Ensemble „Die Meydelekh“ inzwischen zu einem Aushängeschild und einem Werbefaktor für die Musikschule geworden.

Am Dienstagabend gab es im Kultur-Haus Zacheine Neuauflage mit der ganzen Fülle der eigenartigen Volksmusik abseits der gängigen Harmonielehre. „Di Meydelekh“ (die Mädchen) gruppierten sich um die Geigerin und Klarinettistin Stefanie Hölzle und besetzten mit Klarinetten, Saxofonen, im Wechsel auch Quer- und Blockflöte, einem Cello und zwei Akkordeons das Stamm-Ensemble. Die Besetzung war variabel. Mal kam exotisches Schlagwerk hinzu, mal musizierten vier Akkordeons oder nur Klarinetten. Natürlich wurde auch im balkanesken oder im ukrainischen Stil gekonnt gesungen.

Die Musikschul-Dozentin hat in Wipperfürth ein Chorgefüge mit acht Frauen und zwei Männern aufgebaut, die am Dienstag mit von der Partie waren. Ob rumänisch, bulgarisch, georgisch, im „Gypsie“-Stil oder eben jiddisch: Der kleine Chor sang sich mitten in die östliche Multi-Kulti-Szene hinein.

Dass Klezmer, Jiddisches und Anderes aus dem Tableau der östlichen Landstriche vom breiten Publikum in Hückeswagen so positiv ankommt, liegt sicher auch an sauberen Einspielungen und an teils solistisch perfekten Wiedergaben. Das Kultur-Haus war komplett von Klezmer-Fans aus der gesamten Region besetzt. Eine Remscheiderin meinte: „Meine Freundinnen und ich sind restlos begeistert und bleiben bis zum letzten Tanz.“ Denn zum Finale gab es offene Tanzmusik mit „Shalom“, „Hora din Voltinel“, „Nedin Cocek“ und „Rumelay“.

Noch einmal zu Gast im alten Betätigungsfeld war Barbara Florin, die langjährige Musikschulleiterin. „Das wollt ich mir nicht entgehen lassen“, sagte sie.“

Franz Mostert, Bergische Morgenpost, 06.04.2013

booklet

Für alle Meydelekh, Chorsänger/innen und sonstig Interessierten:

Die CD ist fertig, schön geworden und gegen 5 € Unkostenbeitrag bei Steffi oder mir erhältlich.

 

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