„Abi gezunt“ – eine neue CD
Nach acht Jahren Pause gibt es wieder eine aktuelle CD von Tangoyim: „Abi gezunt“
Das Blog von Tangoyim
In den 1920er- und 1930er-Jahren war das jiddische Radio eine verbindende Kraft für Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt. Besonders in New York City spielte es eine zentrale Rolle: Der Sender WEVD der Jewish Daily Forverts – bekannt als „die Station, die deine Sprache spricht“ – bot eine bunte Palette äußerst erfolgreicher jiddischer Sendungen, gespickt mit Nachrichten, Kultur und Musik.
Heute gibt es wenig Gelegenheiten, gesprochenes Jiddisch zu hören. Doch für alle, die die Sprache lernen oder ihre Kenntnisse vertiefen möchten, bleibt das Hörerlebnis unverzichtbar. Aus genau diesem Bedürfnis entstand „Yiddish with Rukhl“, der neue Podcast von Rukhl Schaechter, Herausgeberin vom Forverts.
In rund 15 bis 20 Minuten präsentiert Rukhl Artikel des Forverts – gelesen in natürlichem, alltagssprachlichem Jiddisch, und zwar langsam und deutlich im sog. Klal-Jiddisch, also ohne Dialekt. Jede Episode widmet sich dabei einem bestimmten Thema.
Die auf zwölf Folgen angelegte Serie „Yiddish with Rukhl“ startete Anfang Januar und erscheint seither jeden Sonntagmorgen – bis heute sind zehn Folgen erschienen.
Nach acht Jahren Pause gibt es wieder eine aktuelle CD von Tangoyim: „Abi gezunt“
Konzerte im März 2026 mit Tangoyim, Klezmer und jiddische Lieder, Balkanchorworkshop mit Steffi
Ver vet blaybn – vos vet blaybn ist der bekanntesten Gedichte des großen jiddischen Lyrikers Avrom Sutzkever. Es kreist um die Frage nach dem, was von Welt und Mensch nach Zerstörung, Tod und Shoah übrig bleibt: die ganz kleinen Dinge – und die ganz großen.
16. Balkanchortreffen in Oberhausen mit Stefanie Hölzle 13. – 15. März 2026, Chor- und Instrumentalworkshop
Duo Tangoyim, Klezmer und jiddische Lieder, Trio Doina. jiddische und ukrainische Lieder, Trio Mélo, Chanson und Musette, Konzerte im Februar 2026
Holocaust-Gedenktag, Erinnerung an den 27.01.1945, den Tag der Befreiung des Lagers Auschwitz
Hanna Szenes war eine jüdische-ungarische Dichterin und Widerstandskämpferin während des Zweiten Weltkriegs. Ihr Gedicht „Eli, Eli“ wurde zu einem zentralen Werk der israelischen Erinnerungskultur.
Das Kiselgof-Makonovetsky Digital Manuscript Project (KMDMP) macht rund 1.400 Notenblätter – darunter 26 Hefte von Volkskundler Zusman Kiselgof und ein 236-seitiges Manuskript des Geigers Avraham Yehoshua Makonovetsky – digital zugänglich und transkribierbar.
Steffi Hölzle und Daniel Marsch: unsere Workshops im Bereich Balkanchor, Klezmermusik sowie osteuropäische und Klezmer-Tänze im Jahr 2026
Tangoyim, Odessa-Projekt, Trio Mélo: Konzerte im Januar 2026, Klezmer, Romamusik, Chanson und Musette