Konzerttermine

Mal heiter, mal melancholisch, mal ernst, mal ausgelassen, langsam und getragen oder rasch voranspringend - die Musik ist so vielseitig wie das Leben selbst.

Klezmer, jiddische Lieder und Tangos

Mit Geige, Akkordeon und Klarinette nimmt das Duo Tangoyim den Zuhörer mit auf eine Reise durch die jüdische Musik, von der versunkenen Welt des osteuropäischen Shtetl und bis ins Amerika der 20ger Jahre.


Tangoyim

Konzertkritiken

Das Duo Tangoyim begeisterte in der ehemaligen Synagoge Polch

Am 10. November war das Duo Tangoyim mit Klezmermusik und jiddischen Liedern zu Gast in der ehemaligen Synagoge in Polch. Dieses Datum war insofern wichtig, da vor genau 81 Jahren die Polcher Synagoge von den Handlangern der Nazis angezündet worden war. …

Die ca. 45 Besucher in der ehemaligen Synagoge waren vom ersten Ton an begeistert von der musikalisch hervorragenden Darbietung. Schnell summten bzw. sangen sie die zum Teil sehr bekannten Melodien mit. …

Maifelder Nachrichten, Nov. 2019

Klezmer Duo Tangoyim überzeugt mit abwechslungsreichen Liedern

Die begeisterten Zuhörer erlebten mit der musikalischen Zeitreise ein weiteres Highlight im Angebot des örtlichen Kultur- und Heimatvereins. Das lag wesentlich daran, dass Hölzle und Marsch nicht nur technisch sehr anspruchsvoll musizierten, sondern dabei auch grundsympathisch und bodenständig auftraten …

Marsch versprühte dabei mit dem Akkordeon auf seine ganz natürliche Weise ein Flair, das einen direkt ein wenig sehnsüchtig werden ließ. Verstärkt wurde das auch durch das leidenschaftliche Geigenspiel Hölzles. Sie bearbeitete ihr Instrument nämlich auf sehr emotionale Art und Weise, sodass es manchmal herzzerreißend jammerte, bevor sie es dann wieder himmelhoch jauchzen ließ. In beiden Fällen steckte sie aber gleichermaßen viel Herzblut hinein, was indes auch auf Hölzles Klarinettenspiel zutraf und sowieso auf das flinke, leichte und verspielte Akkordeonspiel Marschs. Den beiden Musikern merkte man an, dass sie schon lange Miteinander musizieren. Viel der Verständigung untereinander lief über kurze Augenkontakte, die Dynamik im Spiel und Gesang war sehr ausgeprägt und die Einsätze saßen perfekt.

Daniel Marsch sang mit seiner angenehm rauchigen Stimme von Liebe, Heirat und der jiddisch/englischen Frage „What can you makh, s’iz Amerike“, vom Verfall der Sitten gegenüber den strengen Gebräuchen in der alten Heimat. Stefanie Hölzle verfeinerte mit Geige und Bratsche den rauen Ton und umspielte kraftvoll den voluminösen Klang seiner Stimme und seines Akkordeons und überzeugte selbst mit ihrem hellen Gesang.

Die Besucher des Konzertes gingen im zweiten Teil begeistert mit, beteiligten sich mehrfach bei Refrains, sangen, klatschten im Rhythmus und entließen die beiden Musiker nach zwei Zugaben mit dem Versprechen, 2021 wieder in der ehemaligen Synagoge Niederzissen zu spielen.

Blick aktuell, 17.09.2019

Wehmütig und frohsinnig

… Kurz vor Konzertbeginn erwies sich der kleine Raum der ehemaligen Handweberei der Bruderhaus-Diakonie in Buttenhausen als viel zu klein finden großen Ansturm zum Konzert. Das rege Interesse an der Veranstaltung anlässlich des Tags der Jüdischen Kultur überraschte auch Organisatorin Angelika Jansen. Kurz entschlossen zogen Gäste, Musiker und Stühle in den größeren Therapie-Saal im alten Schloss um. Auch dort wurde es mit mehr als 100 Besuchern bereits recht eng.…

So beschwingt wie melancholisch, so wehmütig wie frohsinnig präsentierte das musikalisch eingespielte Duo am Sonntag eine kulturelle Welt voller Bräuche und Traditionen, lebensfrohen Tänzen und mit philosophischem Tiefgang. Sie spielten schwungvolle Lieder, zu denen man unwillkürlich mit den Füßen wippen muss, und Weisen, die ans Herz gehen: Musik, die einmal vor Lebensfreude bebt und das nächste Mal fast die Tränen in die Augen treibt. Selten kam Kultur unterhaltsamer und eingängiger daher: „Tangoyim“ begleiten ihre Lieder mit viel Information und Geschichte, sie wissen um Bräuche, Traditionen, Wesen und Seele der ostjüdischen Menschen, die vor dem Ersten Weltkrieg ihre Shtetl verlassen haben, um in Amerika eine neue Heimat zu finden. …

Sabine Herder, Alb-Bote, 02.09.2019

Reise zur jiddischen Musik mit dem Duo Tangoyim

... Und ihre teils melancholischen, oft beschwingten Lieder machten auch am Freitagabend im oberen Island wieder viel Spaß. Die Mischung aus Klezmer und jiddischen Liedern, Fröhlichkeit und Traurigkeit, Hell und Dunkel, die das hervorragend eingespielte Duo seinem Publikum präsentierte, kam jedenfalls sehr gut an. Was auch daran lag, dass Hölzle und Marsch nicht nur technisch sehr anspruchsvoll musizierten, sondern dabei auch grundsympathisch und bodenständig auftraten.

Das Akkordeon versprühte dabei auf seine ganz natürliche Weise ein Flair, das einen direkt ein wenig sehnsüchtig werden ließ. Nach der Ferne, nach verwinkelten osteuropäischen Altstädten, aber auch nach Straßencafés im Süden. Verstärkt wurde das auch durch das leidenschaftliche Geigenspiel Hölzles. Die bearbeitete ihr Instrument nämlich auf sehr emotionale Art und Weise, so dass es manchmal herzzerreißend jammerte, bevor sie es dann wieder himmelhoch jauchzen ließ. In beiden Fällen steckte sie aber gleichermaßen viel Herzblut hinein, was indes auch auf Hölzles Klarinettenspiel zutraf - und sowieso auf das flinke, leichte und verspielte Akkordeonspiel Marschs. ...

Den beiden Musikern merkte man an, dass sie schon lange Miteinander musizierten. Viel der Verständigung untereinander lief über kurze Augenkontakte, die Dynamik im Spiel und Gesang war sehr ausgeprägt und die Einsätze saßen perfekt.

Wolfgang Weitzdörfer, RP, 18.06.2019

Jüdische Lieder vor dem Altar der Pauluskirche

70 Zuhörer waren trotz schönen Wetters in die kühlere Kirche gekommen und schunkelten begeistert mit. Dank der Einführungstexte erfuhren sie Details über den Ursprung der Lieder, den Sinn der Texte und die Tradition, zu denen sie gespielt werden. Im Repertoire fanden sich Zigeunerweisen, die von enttäuschter Liebe handeln, ebenso wie Tanzlieder, die auf Hochzeiten gespielt werden. "Eine jüdische Hochzeit ohne Klezmer-Musik ist nicht vorstellbar", sagte Daniel Marsch. Aber auch Themen wie die Emigration Ende des 19. Jahrhunderts, als viele Juden nach Westeuropa, Argentinien und die USA auswanderten, wurden besungen...
Das Schöne an den Auftritten des Duo ,Tangoyim' ist, dass Stefanie Hölzle und Daniel Marsch die Lieder nicht nur auf ihre Art arrangieren und interpretieren, sondern diese Musik auch leben. ...

Heike Karsten, RP, 10.04.2018

Lieder von Wehmut und Lebensfreude

...Mit dieser musikalischen Zeitreise erlebten die begeisterten Zuhörer ein weiteres Highlight im musikalischen Angebot des örtlichen Kultur- und Heimatvereins.
Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und Gesang interpretierten die beiden Künstler eindrucksvoll traditionelle Klezmermusik, jiddische Lieder und jiddische Tangos in einer wunderbaren Mischung mit Walzern, ungarischem Czardas und Liedern aus Osteuropa. So bot der Abend den Zuhörern tatsächlich mehr als den stets mitreißenden Klezmer mit Klarinette, Geige und Akkordeon...
Die Besucher des Konzertes gingen im zweiten Teil begeistert mit, beteiligten sich mehrfach bei Refrains und entließen die beiden Musiker nach zwei Zugaben.

Blick aktuell, 05.09.2017

Tangoyim riß das Publikum in der Herz-Jesu-Kirche mit jiddischer Musik von den Sitzen

(Die Zuhörer) feierten das Duo Tangoyim am Ende ihres knapp zweistündigen Konzertes voller Klezmer Klänge und jiddischer Lieder mit stehenden Ovationen. Stefanie Hölzle und Daniel Marsch nahmen das Publikum mit in die Welt der jiddischen Musik zwischen Russland und den USA, auf die Kolchose auf der Krim und ins Theater auf dem Broadway, zu Flüchtlingen, die das Schicksal auch in der neuen Heimat niederdrückt und zu chassidischen Rabbis, die wie in den Bildern von Marc Chagall durch die Luft fliegen können. Flügel verlieh diese Musik allen, die sie erlebten... Spielfreude, Feuer, Lebensfreude und Wehmut fließen ineinander, wechseln sich ab, ziehen die Zuhörer in den Bann. Die schwarze Katze miaut auf der Fiedel, der goldene Pfau fliegt durch die Nacht und der Rebbbe tanzt...

NRZ, 07.06.2016

Duo fesselt mit jiddischen Liedern

... Nach ersten, gefühlvollen Takten bekam der Rhythmus rasch ein furioses Tempo. Zu den einzelnen Gesangsstücken gaben Hölzle und Marsch abwechselnd heiter-sachliche Infos über religiöse jüdische Traditionen im alten Osteuropa wie auch unter den in die USA ausgewanderten Familien. Dass diese extremen kulturellen Unterschiede auch zu tragik-komischen Situationen führten, kam in Worten und Tönen gefühlvoll zum Ausdruck....

RGA, 12.04.2016

Duo läßt wunderliche Shtetl-Gestalten fliegen

... Mit Feinsinn und Verve in ebenbürtiger Dosierung zollten Stefanie Hölzle und Daniel Marsch der Überlieferung ebenso gekonnt Respekt wie den Ausflügen in Richtung "New Klezmer". Dabei zeigt sich das höchst variabel aufspielende Duo einem kleinen Orchester fast ebenbürtig....

WAZ, 26.01.2016

Zwei Musiker reißen ihr Publikum mit

"Mittlerweile ist die Klezmermusik in Deutschland wieder im Kommen", sagt Daniel Marsch. Entstanden in Osteuropa, brachten Einwanderer diese emotionsgeladene Musik nach Amerika, wo sie überlebte, während sie in Europa langsam auszusterben drohte. Jetzt ist Klezmer zurück und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

... Dem Duo "Tangoyim" merkte man deutlich an, dass diese Musik ihre besondere Leidenschaft ist. Denn die Emotionen und Aussagen der Texte und Melodien werden an das Publikum weitergegeben. Dafür erhalten sie großen Applaus und vermutlich wird ihr Konzert dem Publikum noch lange im Gedächtnis bleiben. Denn der eine oder andere Ohrwurm war sicherlich dabei.

Bergische Landeszeitung, 24.11.2015

Spannende, humorvolle und hoch musikalische Darbietung

... Für ein Duo ist es nicht unbedingt selbstverständlich, eine solche Musik über zwei Stunden spannend, humorvoll und hoch musikalisch darzubieten. Den beiden Musikern von "Tangoyim" gelingt dies bei ihrem Konzert am 24. September im Lüttringhauser Café Lichtblick jedoch ohne Weiteres.

Geigerin und Klarinettistin Stefanie Hölzle berherrscht alle Spielarten "ihrer" Musik: die melancholischen, gar traurigen Passagen trägt sie entsprechend vor, nur um Sekunden später in temperamentvollen Tönen zu jubilieren. ...

Stefanie Hölzle und Daniel Marsch vermögen es scheinbar leichterhand, die Eigen- und Schönheiten der Klezmer-Musik so darzustellen, dass es auch noch nach beinahe zwei Stunden eine Freude ist, den beiden zuzuhören.

Sonntagsblatt, 27. September 2015

Tangoklänge im Kirchensaal

... Die Musiker haben die außergewöhnliche Begabung, nicht nur ihr musikalisches Talent zum Ausdruck zu bringen, sondern das Publikum die Musik selber erleben zu lassen. Mit ihren Liedern hat uns Tangoyim auch dieses Jahr wieder ein ganz besonderes Geschenk gemacht.

Karen Wilson im "Gemeindegruß, Brüdergemeine Neuwied", September 2015

Die Musik aus dem Schtetl hat überlebt

Kempen Hochzeitstänze aus einem kleinen "Schtetl" nahe Kiew führten hinein in die musikalische Welt des früheren osteuropäischen Judentums. Jiddische Lieder und Klezmer, die weltliche ostjüdische Musik zu Familienfesten, erklangen in der Thomaskirche und riefen eine materiell äußerst ärmliche, kulturell aber höchst lebendige Welt in Erinnerung, die mit dem Völkermord der Nazis barbarisch vernichtet wurde.

Und doch lebt die Musik weiter. Singend, instrumental und mit informativen Erläuterungen führten Stefanie Hölzle (Geige, Bratsche, Klarinette) und Daniel Marsch (Akkordeon, Geige) in eine musikalische Welt ein, in der die Tradition nicht nur wach gehalten, sondern auch in verschiedene Richtungen weiterentwickelt wird.

...

Es war ein interessanter, informativer und gleichzeitig unterhaltsamer Nachmittag, der die musikalische Reise "von Yurop nach Amerike" lebendig darbot und viel Anklang bei den Zuhörern fand. Herzlicher Beifall und zwei Zugaben.

Gert Holtmeyer, Rheinische Post, 16. Juni 2015

Spiel auf der Tonleiter der Sehnsucht

Remscheid. Das Duo "Tangoyim" feierte in der Stadtkirche am Markt mit jiddischem Tango den Rhythmus des Lebens.
Von Hagen Thiele

Sehnsucht und Lebensfreude im steten Wechsel durchlebten die Besucher des Konzerts des Duos Tangoyim am Sonntagabend in der evangelischen Stadtkirche am Markt. Stefanie Hölzle an Geige, Bratsche und Klarinette sowie Akkordeon-Spieler und Sänger Daniel Marsch bestachen mit ihrem harmonischen Zusammenspiel und äußerst emotionaler Musik.

"Das ist wunderschön", flüsterte eine Besucherin ihrer Begleitung zu und schloss gleich darauf die Augen, während die Melodien des Duos Gefühle von Sehnsucht und Trauer heraufbeschworen. ... Letztlich war es aber das perfekte Zusammenspiel, das am meisten herausstach.

...

Mit dem engagierten und gefühlvollen Auftritt konnte das Duo das Publikum überzeugen. Immer wieder gab es lauten Beifall für die Musiker.

Rheinische Post, 14. April 2015
Der ganze Artikel online

AHRWEILER. Das "Duo Tangoyim" spielt Klezmer, Tango und jiddische Lieder aus Osteuropa und den USA in der Synagoge.

Mit zwei Hochzeitstänzen entfachten sie ein musikalisches Feuer, das bis zur letzten Zugabe nach zwei Stunden loderte: Stefanie Hölzle (Geige, Bratsche, Klarinette, Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Geige, Gesang) gastierten nach 2012 zum zweiten Male in Ahrweiler und überzeugten erneut ihr Publikum in der ehemaligen Synagoge mit ihrer akustischen Musik. Als "Duo Tangoyim" rissen sie mit Klezmer mit, obwohl sie nach eigener Aussage keinen jüdischen Hintergrund haben. Und sie boten gefühlvollen Tango und Musik aus dem Balkan und Osteuropa.

Bonner General-Anzeiger, 11.03.2015
Der ganze Artikel online

Klezmerreise durch Osteuropa bis Amerika

Niederzissen. Von "Yurop" nach "Amerike", so bezeichnete das Duo Stefanie Hölzle und Daniel Marsch ihre musikalische Klezmerreise durch Osteuropa bis zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 1920er Jahre. Die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten ehemaligen Synagoge in Niederzissen waren begeistert vom musikalischen Angebot des Kultur- und Heimatvereins.

... Daniel Marsch sang mit seiner angenehm rauchigen Stimme von "Liebe, gepaart mit viel Eifersucht und noch mehr Alkohol", aber auch von der "grine kuzine" (Cousine), der Amerika kein Glück gebracht hat. Stefanie Hölzle verfeinerte mit Geige und Bratsche den rauen Ton und umspielte kraftvoll den voluminösen Klang von Marschs Stimme.

Die Besucher de Konzertes gingen begeistert mit, beteiligten sich mehrfach bei Refrains und entließen die Künstler nach drei Zugaben mit dem Versprechen, in zwei Jahren wieder in der ehemaligen Synagoge Niederzissen zu spielen.

RZ, September 2014

Der ganze Artikel als jpg




Chronik

2019

sidebar138.jpg

2018

sidebar18.jpg

2017

sidebar183.jpg

2016

sidebar138.jpg

2015

sidebar158.jpg

2014

sidebar20.jpg

2013

sidebar101.jpg

2012

sidebar126.jpg

2011

sidebar28.jpg

2010

sidebar127.jpg

2009