Konzerttermine

Mal heiter, mal melancholisch, mal ernst, mal ausgelassen, langsam und getragen oder rasch voranspringend - die Musik ist so vielseitig wie das Leben selbst.

Klezmer, jiddische Lieder und Tangos

Klezmermusik, jiddische Lieder und Tangos - mit Geige, Akkordeon und Klarinette nimmt das Duo Tangoyim den Zuhörer mit auf eine Reise durch die jüdische Musik, von der versunkenen Welt des osteuropäischen Shtetl und bis ins Amerika der 20ger Jahre.


Tangoyim

Konzertkritiken

Jüdische Lieder vor dem Altar der Pauluskirche

70 Zuhörer waren trotz schönen Wetters in die kühlere Kirche gekommen und schunkelten begeistert mit. Dank der Einführungstexte erfuhren sie Details über den Ursprung der Lieder, den Sinn der Texte und die Tradition, zu denen sie gespielt werden. Im Repertoire fanden sich Zigeunerweisen, die von enttäuschter Liebe handeln, ebenso wie Tanzlieder, die auf Hochzeiten gespielt werden. "Eine jüdische Hochzeit ohne Klezmer-Musik ist nicht vorstellbar", sagte Daniel Marsch. Aber auch Themen wie die Emigration Ende des 19. Jahrhunderts, als viele Juden nach Westeuropa, Argentinien und die USA auswanderten, wurden besungen...
Das Schöne an den Auftritten des Duo ,Tangoyim' ist, dass Stefanie Hölzle und Daniel Marsch die Lieder nicht nur auf ihre Art arrangieren und interpretieren, sondern diese Musik auch leben. ...

Heike Karsten, RP, 10.04.2018

Lieder von Wehmut und Lebensfreude

...Mit dieser musikalischen Zeitreise erlebten die begeisterten Zuhörer ein weiteres Highlight im musikalischen Angebot des örtlichen Kultur- und Heimatvereins.
Mit Geige, Bratsche, Klarinette, Akkordeon und Gesang interpretierten die beiden Künstler eindrucksvoll traditionelle Klezmermusik, jiddische Lieder und jiddische Tangos in einer wunderbaren Mischung mit Walzern, ungarischem Czardas und Liedern aus Osteuropa. So bot der Abend den Zuhörern tatsächlich mehr als den stets mitreißenden Klezmer mit Klarinette, Geige und Akkordeon...
Die Besucher des Konzertes gingen im zweiten Teil begeistert mit, beteiligten sich mehrfach bei Refrains und entließen die beiden Musiker nach zwei Zugaben.

Blick aktuell, 05.09.2017

Tangoyim riß das Publikum in der Herz-Jesu-Kirche mit jiddischer Musik von den Sitzen

(Die Zuhörer) feierten das Duo Tangoyim am Ende ihres knapp zweistündigen Konzertes voller Klezmer Klänge und jiddischer Lieder mit stehenden Ovationen. Stefanie Hölzle und Daniel Marsch nahmen das Publikum mit in die Welt der jiddischen Musik zwischen Russland und den USA, auf die Kolchose auf der Krim und ins Theater auf dem Broadway, zu Flüchtlingen, die das Schicksal auch in der neuen Heimat niederdrückt und zu chassidischen Rabbis, die wie in den Bildern von Marc Chagall durch die Luft fliegen können. Flügel verlieh diese Musik allen, die sie erlebten... Spielfreude, Feuer, Lebensfreude und Wehmut fließen ineinander, wechseln sich ab, ziehen die Zuhörer in den Bann. Die schwarze Katze miaut auf der Fiedel, der goldene Pfau fliegt durch die Nacht und der Rebbbe tanzt...

NRZ, 07.06.2016

Duo fesselt mit jiddischen Liedern

... Nach ersten, gefühlvollen Takten bekam der Rhythmus rasch ein furioses Tempo. Zu den einzelnen Gesangsstücken gaben Hölzle und Marsch abwechselnd heiter-sachliche Infos über religiöse jüdische Traditionen im alten Osteuropa wie auch unter den in die USA ausgewanderten Familien. Dass diese extremen kulturellen Unterschiede auch zu tragik-komischen Situationen führten, kam in Worten und Tönen gefühlvoll zum Ausdruck....

RGA, 12.04.2016

Duo läßt wunderliche Shtetl-Gestalten fliegen

... Mit Feinsinn und Verve in ebenbürtiger Dosierung zollten Stefanie Hölzle und Daniel Marsch der Überlieferung ebenso gekonnt Respekt wie den Ausflügen in Richtung "New Klezmer". Dabei zeigt sich das höchst variabel aufspielende Duo einem kleinen Orchester fast ebenbürtig....

WAZ, 26.01.2016

Zwei Musiker reißen ihr Publikum mit

"Mittlerweile ist die Klezmermusik in Deutschland wieder im Kommen", sagt Daniel Marsch. Entstanden in Osteuropa, brachten Einwanderer diese emotionsgeladene Musik nach Amerika, wo sie überlebte, während sie in Europa langsam auszusterben drohte. Jetzt ist Klezmer zurück und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

... Dem Duo "Tangoyim" merkte man deutlich an, dass diese Musik ihre besondere Leidenschaft ist. Denn die Emotionen und Aussagen der Texte und Melodien werden an das Publikum weitergegeben. Dafür erhalten sie großen Applaus und vermutlich wird ihr Konzert dem Publikum noch lange im Gedächtnis bleiben. Denn der eine oder andere Ohrwurm war sicherlich dabei.

Bergische Landeszeitung, 24.11.2015

Spannende, humorvolle und hoch musikalische Darbietung

... Für ein Duo ist es nicht unbedingt selbstverständlich, eine solche Musik über zwei Stunden spannend, humorvoll und hoch musikalisch darzubieten. Den beiden Musikern von "Tangoyim" gelingt dies bei ihrem Konzert am 24. September im Lüttringhauser Café Lichtblick jedoch ohne Weiteres.

Geigerin und Klarinettistin Stefanie Hölzle berherrscht alle Spielarten "ihrer" Musik: die melancholischen, gar traurigen Passagen trägt sie entsprechend vor, nur um Sekunden später in temperamentvollen Tönen zu jubilieren. ...

Stefanie Hölzle und Daniel Marsch vermögen es scheinbar leichterhand, die Eigen- und Schönheiten der Klezmer-Musik so darzustellen, dass es auch noch nach beinahe zwei Stunden eine Freude ist, den beiden zuzuhören.

Sonntagsblatt, 27. September 2015

Tangoklänge im Kirchensaal

... Die Musiker haben die außergewöhnliche Begabung, nicht nur ihr musikalisches Talent zum Ausdruck zu bringen, sondern das Publikum die Musik selber erleben zu lassen. Mit ihren Liedern hat uns Tangoyim auch dieses Jahr wieder ein ganz besonderes Geschenk gemacht.

Karen Wilson im "Gemeindegruß, Brüdergemeine Neuwied", September 2015

Die Musik aus dem Schtetl hat überlebt

Kempen Hochzeitstänze aus einem kleinen "Schtetl" nahe Kiew führten hinein in die musikalische Welt des früheren osteuropäischen Judentums. Jiddische Lieder und Klezmer, die weltliche ostjüdische Musik zu Familienfesten, erklangen in der Thomaskirche und riefen eine materiell äußerst ärmliche, kulturell aber höchst lebendige Welt in Erinnerung, die mit dem Völkermord der Nazis barbarisch vernichtet wurde.

Und doch lebt die Musik weiter. Singend, instrumental und mit informativen Erläuterungen führten Stefanie Hölzle (Geige, Bratsche, Klarinette) und Daniel Marsch (Akkordeon, Geige) in eine musikalische Welt ein, in der die Tradition nicht nur wach gehalten, sondern auch in verschiedene Richtungen weiterentwickelt wird.

...

Es war ein interessanter, informativer und gleichzeitig unterhaltsamer Nachmittag, der die musikalische Reise "von Yurop nach Amerike" lebendig darbot und viel Anklang bei den Zuhörern fand. Herzlicher Beifall und zwei Zugaben.

Gert Holtmeyer, Rheinische Post, 16. Juni 2015

Spiel auf der Tonleiter der Sehnsucht

Remscheid. Das Duo "Tangoyim" feierte in der Stadtkirche am Markt mit jiddischem Tango den Rhythmus des Lebens.
Von Hagen Thiele

Sehnsucht und Lebensfreude im steten Wechsel durchlebten die Besucher des Konzerts des Duos Tangoyim am Sonntagabend in der evangelischen Stadtkirche am Markt. Stefanie Hölzle an Geige, Bratsche und Klarinette sowie Akkordeon-Spieler und Sänger Daniel Marsch bestachen mit ihrem harmonischen Zusammenspiel und äußerst emotionaler Musik.

"Das ist wunderschön", flüsterte eine Besucherin ihrer Begleitung zu und schloss gleich darauf die Augen, während die Melodien des Duos Gefühle von Sehnsucht und Trauer heraufbeschworen. ... Letztlich war es aber das perfekte Zusammenspiel, das am meisten herausstach.

...

Mit dem engagierten und gefühlvollen Auftritt konnte das Duo das Publikum überzeugen. Immer wieder gab es lauten Beifall für die Musiker.

Rheinische Post, 14. April 2015
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AHRWEILER. Das "Duo Tangoyim" spielt Klezmer, Tango und jiddische Lieder aus Osteuropa und den USA in der Synagoge.

Mit zwei Hochzeitstänzen entfachten sie ein musikalisches Feuer, das bis zur letzten Zugabe nach zwei Stunden loderte: Stefanie Hölzle (Geige, Bratsche, Klarinette, Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Geige, Gesang) gastierten nach 2012 zum zweiten Male in Ahrweiler und überzeugten erneut ihr Publikum in der ehemaligen Synagoge mit ihrer akustischen Musik. Als "Duo Tangoyim" rissen sie mit Klezmer mit, obwohl sie nach eigener Aussage keinen jüdischen Hintergrund haben. Und sie boten gefühlvollen Tango und Musik aus dem Balkan und Osteuropa.

Bonner General-Anzeiger, 11.03.2015
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Klezmerreise durch Osteuropa bis Amerika

Niederzissen. Von "Yurop" nach "Amerike", so bezeichnete das Duo Stefanie Hölzle und Daniel Marsch ihre musikalische Klezmerreise durch Osteuropa bis zur versunkenen Welt des jüdischen Shtetl und weiter ins Amerika der 1920er Jahre. Die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten ehemaligen Synagoge in Niederzissen waren begeistert vom musikalischen Angebot des Kultur- und Heimatvereins.

... Daniel Marsch sang mit seiner angenehm rauchigen Stimme von "Liebe, gepaart mit viel Eifersucht und noch mehr Alkohol", aber auch von der "grine kuzine" (Cousine), der Amerika kein Glück gebracht hat. Stefanie Hölzle verfeinerte mit Geige und Bratsche den rauen Ton und umspielte kraftvoll den voluminösen Klang von Marschs Stimme.

Die Besucher de Konzertes gingen begeistert mit, beteiligten sich mehrfach bei Refrains und entließen die Künstler nach drei Zugaben mit dem Versprechen, in zwei Jahren wieder in der ehemaligen Synagoge Niederzissen zu spielen.

RZ, September 2014

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Lieder voller Sehnsucht

Windeck. Sonntagsbesucher, Dutzende, strömen in den dafür eigentlich zu kleinen Vortragssaal. Und die Atmosphäre der Vorfreude auf ein Konzert in aller Schlichtheit, „unplugged“, gespielt von gerade einmal zwei Musikern, die zeigt: Diese Einrichtung, die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, lebt.

... besonders dann, wenn das Duo Tangoyim erwartet wird, das in Rosbach bereits zum dritten Mal spielte und immer für ein ausverkauftes Haus sorgt. Wenn Stefanie Hölzle so selbstverständlich zwischen gleich drei Instrumenten hin- und hertauscht und abwechselnd die Geige, Bratsche oder Klarinette klingen lässt.

... Sie wurde auf den Hochzeiten gespielt, wie jene Kostproben, die das Duo so schwungvoll präsentiert, dass der Tanzboden dazu wunderbar vorstellbar wird. Wie überhaupt die Geige das Tänzerische, Schwungvolle des Klezmer unterstreicht, im Unterschied zu ihrer so sanft geblasenen Klarinette, die wie eine einfühlsame Stimme Geschichten voller Sehnsucht zu erzählen weiß.

Dörte Staudt, Rhein-Sieg-Zeitung, 19.08.14

Klezmermusik begeistert Fans in ehemaliger Synagoge

Mit gleich zwei Konzerten von "Tangoyim" an einem einzigen Abend musste das Kulturamt dem Ansturm auf die Ehemalige Synagoge in Hülchrath Herr werden. Das Duo hat sich bereits seit vielen Jahren traditionellen Klezmermelodien sowie jiddischen Liedern und Tangos verschrieben; die Hückeswagener waren bereits mehrfach zu Gast in Grevenbroich und haben in der Schloss-Stadt zahlreihe Fans.

Und so gestaltete sich auch ihr aktuelles Gastspiel an einem Ort, der nicht passender sein könnte, als ein musikalisches Kleinod der Extraklasse. …

NGZ, März 2014

Klezmer ist eine Welt
- vom Stetl bis New York

Das kraftvoll aufspielende Duo "Tangoyim" bezauberte in der bezaubernden Atmosphäre des Hauses Beisenbusch. ...

Klezmer ist eine Welt. Das bewiesen Stefanie Hölzle und Daniel Marsch mit einem klug komponierten Programm, das "New Klezmer" aus New York ebenso aufnahm wie Traditionelles aus Osteuropa. Der Tango vom "Gasnzinger" war eine perfekte Einstimmung in den Reigen dieser charmanten "Gassensänger".

Stefanie Hölzle kultiviert an Violine und Viola einen vollen, etwas rauen Ton, der mit dem voluminösen Klang von Daniel Marschs Akkordeon und seiner kraftvollen Stimme gut mithält. Dazu vermittelten sie die Essenz der Lieder so gekonnt, dass man zumindest meinte, vieles im Jiddischen zu verstehen. …

Der Westen, September 2013

Weisen von Wehmut und Lebensfreude

Die Geige schluchzte auf wehmütig melancholische Weise. Dann mit einem Mal spielte sie lebhaft und fröhlich auf wie eine Fidel und feuerte das Akkordeon zu dem rasenden russischen Tanzstück "Chorovod" an...

So kam es nicht von ungefähr, dass sie neben traditioneller und zeitgenössischer jiddischer Klezmer-Musik und Roma-Liedern aus Rumänien, Bulgarien und Mazedonien auch temperamentvolle Tangorhythmen darbrachten. In Stücken wie "Akh, nem mikh liber" und "Dzhankoye" mit argentinischen, jiddischen und nordeuropäischen Einflüssen ließen sie die Kulturen zu einer Weltmusik miteinander verschmelzen.... Das Publikum war von den Geschichten singender Chassidim und tanzender Rabbiner begeistert und dankte mit reichlich Applaus.

Andreas Erdmann, Solinger Tageblatt, Juni 2013

Klezmermusik und jiddische Lieder in der Pauluskirche

HAMM. Klezmermusik und jiddische Lieder präsentierte das "Tangoyim"-Duo den Gästen der "Marktmusik" in der Pauluskirche. Dieses Konzert hätte sowohl musikalisch als auch in Sachen Besucherzuahl bestens in die "Klangkosmos Weltmusik"-Reihe gepasst.

Stefanie Hölzle (Geige, Klarinette und Gesang) und Daniel Marsch (Akkordeon, Gesang) waren bereits vor einem Jahr hier zu Gast und wieder verstanden sie es, die Zuhörer mit ihrer Musik und der Erläuterung des historischen Rahmens zu faszinieren. Das Akkordeon sorgte für das Fundament, die Geige umspielte die Melodie, lieferte Kontraste, befeuerte die flotten Tänze oder klagte bei den melancholischen Balladen. Marsch sang die schwermütig tönende Straßenmusiker-Erzählung "Gassesinger" und Hölzle ein wunderschönes Wiegenlied vom durch die Nacht fliegenden, goldenen Pfau. Chassisdische Weisen und amerikanischer Klezmer rundeten diese Marktmusik zu einem die Zuhörer begeisternden Erlebnis.

WA.de, April 2013

Tangoyim at GoVinum

"Tangoyim" do Klezmer exactly how it should be done, with distinction, joy and dexterity, with flawless jovial timing, and intricate changes yet constantly with a twinkle in their eyes and a meadow full of wild flowers in their hearts. ...

So it was a wonderful evening with Tangoyim, and an inspired musical journey throughout twentieth century Europe and North America. It is not just their skill as musicians, veritable as it certainly is, which makes the evening so enjoyable, it is rather also the love and passion with which they infuse this music, allowing it to raise phoenix-like from the ashes of time and live again, simply effervescing with foot tapping life on one of its better halcyon days.

John Harrison in 3songsbonn, Juni 2012





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