Mal heiter, mal melancholisch, mal ernst, mal ausgelassen, langsam und getragen oder rasch voranspringend - die Musik ist so vielseitig wie das Leben selbst.
Klezmer, jiddische Lieder und Musik vom Balkan:
Eine Reise durch Osteuropa
Das 2004 entstandene Duo Tangoyim spielt Musik aus den verschiedensten Ländern und Kulturen Osteuropas.
Klezmermusik, jiddische Lieder und Tangos wechseln sich ab mit Tänzen vom Balkan, Musik ungarischer Zigeuner und Liedern aus Bulgarien und Mazedonien.
Geige, Akkordeon und Klarinette nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise durch die Musik des Balkan und in die versunkene Welt des shtetl, der tanzenden Rabbiner und der singenden Chassidim.
Tangos del mundo
Tangoyim spielt auch zum Tanz im Tango-Salon:
Neben argentischem Tango, Milonga und Vals, kommen auch finnische und jiddische Tangos, tanzbare Klezmermelodien, Pußtaklänge und flotte Musettes zu Gehör.
Open-Air Tango im Rheinpark, Köln
Konzertkritiken
Klezmerklänge begeistern in der Ellmendinger Volksbank
Einen wunderbaren Abend durfte am vergangenen Samstag beim kleinen Kammerkonzert unseres Vereins das zahlreiche Publikum mit "Tangoyim" in der Ellmendinger Volksbank erleben. "Tangoyim", das sind Stefanie Hölzle und Daniel Marsch, die mit Geige, Klarinette und Akkordeon in der alten und neueren Welt der Klezmermusik und des argentinischen Tangos unterwegs sind und es immer wieder virtuos verstehen, die beiden scheinbar gegenseitigen Welten begeisternd zu verschmelzen.
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Zwar stand die Klezmermusik in allen ihren Varianten im Mittelpunkt des Abends, doch rundeten auch Ausflüge zu Hochzeiten in die Ukraine, zu fetzigen Tanzstücken der Roma und mediterranen französischen Klängen den Abend ab. Mal melancholische Molltöne beider Instrumente, dann wieder feurige Akkordeonklänge, begleitet von einer furios gespielten Fiddel, oder der in höheren Oktaven lachenden Klarinette, rissen das Publikum immer wieder zu vehementem Beifall hin, das nach zwei gewährten Zugaben, hinaus in die empfindlich kühle Novembernacht entlassen wurde.
Gemeindenachrichten Keltern, November 2011Gassnzinger und die "grine Kuzine"
... Tatsächlich bot der Abend mehr als den mitreißenden Klezmer von Klarinette und Akkordeon. Neben ukrainischen Hochzeitstänzen, jiddischen Liedern aus Amerika, Chansons aus Frankreich stand immer wieder der jiddische Tango. Im Tangorhythmus zum Klang der Violine singt Daniel Marsch von "Liebe, gepaart mit viel Eifersucht und noch mehr Alkohol", aber auch vom "Gassnzinger" und seinem von der Musik überspielten Elend.
Marschs Stimme, ist angenehm rauchig, jede gesungene Silbe scheint er aus der Tiefe herauszuziehen. Seele hat das, man könnte der jiddischen Sprache, die man leichter verstehen kann, wenn man sie hört als wenn man sie liest, stundenlang zuhören.
Zwei ungarische Tänze: Schwer hebt die Musik an. Die Tasten des Akkordeons wagen einige vorsichtige Tanzschritte, doch "pfeift" die Geige sie zurück.
Erst wenn sie die Aufforderung zum Tanz gibt, dürfen sie sich in immer schnelleren Bewegungen mitreißen lassen. Das Geheimnis der Musik Osteuropas und damit auch der jiddischen Tänze: sie stehen in der eher melancholischen Tonart Moll. Doch hüpft die Melodie erst einmal in die zweite Oktave der Klarinette, lacht die Musik vor Lebenslust. ...
NRZ Dinslaken, 26. Sept. 2011Fußball gegen Folk Club im September – 1:1
Einen ersten Höhepunkt des Abends bescherten uns die Special Guests Stefanie Hölzle und Daniel Marsch aus Hückeswagen, die als Duo "Tangoyim" das Publikum verzauberten. Mit ihren überwiegend jiddischen gesungenen Klezmer-Liedern entführten sie uns in eine ferne und vergangene Welt der jüdischen osteuropäischen Schtetl. Beide begeisterten mit ihrer Musikalität, ihrem virtuosen und fast schwerelosem Spiel auf mehreren Instrumenten (Stefanie mit Geige, Bratsche und Klarinette; Daniel mit Akkordeon und Geige) und ihrem ausdrucksvollen und intonationssicheren Gesang. ...
folk-club-bonn.blogspot.com, 8. Sept. 2011
Reibekuchen in der Rödinger Synagoge
Höhepunkt des Sommerfestes bei nasskaltem Wetter war ein Konzert des Duos “Tangoyim” in der ehemaligen Synagoge. Die vielseitige Stefanie Hölzle, die zwischen Geige, Klarinette und Bratsche wechselte, und Akkordeonspieler Daniel Marsch ließen gefühlvoll ihre Instrumente und Stimmen erklingen.
Stilistisch begaben sie sich auf eine musikalische Reise durch Osteuropa über den Balkan bis hin ins “Shtetl” (ein Städtchen mit großem jüdischen Bevölkerungsanteil). Ein- und zweistimmig sangen sie in jiddischer Sprache zu traditionellen Klezmer-Melodien, interpretierten Lieder aus Bulgarien und Mazedonien, jiddische Lieder und Tangos und russische Tänze. Markant war der schnelle Wechsel zwischen melancholischen Melodien und atemberaubend temperamentvollen Tänzen.
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Donnernder Applaus veranlasste “Tangoyim” zu zwei ebenfalls begeistert beklatschten Zugaben.
Aachener Zeitung, 27. Juli 2011
Konzert Jiddische Musik
Das Hückeswagener Duo "Tangoyim" spielte eine begeisternde Mischung aus Klezmer und traditionellen jüdischen Weisen sowie Zigeunermusik vom Balkan.
Stefanie Hölzle und Daniel Marsch präsentierten mit Klarinette, Akkordeon und Geige die klassischen Instrumente traditioneller osteuropäischer Musik. Rund 90 Besucher waren gekommen, um sich fast zwei Stunden lang von den mal klagenden, mal ausgelassenen Klängen verzaubern zu lassen. "Es war einfach toll, ein rundum begeisternder Abend", befand auch Eduard Otter von der reformierten Gemeinde.
Remscheider Generalanzeiger, 20. Juli 2011
"Tangoyim" begeistert im Kulturpunkt
Tango, Klezmer-Musik, Klänge des Balkan: Die aus Hückeswagen stammende Gruppe "Tangoyim" begeisterte am Samstagabend die Gäste im Wipperfürther Kulturpunkt und nahm die Zuhörer mit auf eine interessante und mitreißende Reise durch Osteuropa. ...
Bergische Landeszeitung, 18. Juli 2011
Tangoyim füllt Tanke mit Tönen
Die Farben des Lebens in faszinierende Töne gefasst hat das Duo Tangoyim aus Hückeswagen - und mit seinem Konzert den Besuchern der Tanke am Samstag einen schönen Abend beschert. ...
Klezmermusik, jiddische Lieder und Tangos, Tänze vom Balkan, Musik ungarischer Zigeuner und Lieder aus Bulgarien und Mazedonien gehören zum Repertoire der beiden Vollblutmusiker. Mit Akkordeon, Geige, Klarinette und ihren Stimmen erzählen sie die Geschichten von Liebe und Leid, Freude und Schmerz, von den großen und kleinen Dingen des Lebens.
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Ob jiddisch, französisch oder in den Sprachen des Balkan vorgetragen, die Musik ließ babilonische Verhältnisse nicht zu. Heiter und ernst, sanft und stürmisch, melancholisch und euphorisch - von Tangoyim einfühlsam, sensibel aufeinander abgestimmt gespielt und gesungen.
Insbesonders Stefanie Hölzle beeindruckte mit ihrer klaren, starken Stimme, die mühelos die charakteristischen Rhythmen und Melodien des Balkans beherrscht. ...
Wie alles Schöne, hatte auch dieses Konzert ein Ende. Aber nicht ohne Zugaben. ...
Das Publikum war begeistert. "Ich liebe osteuropäische Musik und bin von Tangoyim total fasziniert, auch davon, wie toll sich das Duo ergänzt", bekannte eine Zuhörerin in der Pause. ...
Westfälischer Anzeiger Halver, 4. November 2010
